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Sexualität - Leihgabe Gottes   

So beginnt das Vorwort :

"Eigentlich sollte ein Buch ein vernünftiges Vorwort haben. Einige Versuche, einen Vorwortverfasser zu begeistern, führten zu keinem brauchbaren Ergebnis. Deshalb sage ich selbst etwas zu Inhalt und Absicht. Dabei benutze ich bruchstückhaft Einwände und Kritiken der Beinahe-Vorwortverfasser sowie ablehnender Verlage und bereite den Leser auf das vor, was ihn bei der Lektüre erwartet.

Dies ist eine Schrift, die manchen Lesern Bekanntes bringen wird - aber nicht nur. Und nicht allen. Sie wartet mit Aussagen auf, denen einige Leser gerne zustimmen werden - aber nicht alle. Sie wendet sich an "fromme Leute" - aber auch andere nehmen beim Lesen keinen Schaden. Meine Gedanken werden Kritik hervorrufen. Manchen Frommen werden sie zu liberal, vielen Liberalen zu eng sein. Einige Leser werden theoretische Ansätze, die sie so noch nicht gehört haben, unannehmbar finden. Alle Kritik möge mich bescheiden machen. Mein Ziel ist,..."

Vorsicht! Dieses Buch muss gefährlich oder dumm sein! Die Stadtbibliothek meiner Vaterstadt weigerte sich, ein Belegexemplar einzustellen.

DieTageszeitung meiner Heimatstadt lehnte ein werbendes Interview mit mir ab.

Etliche evangelikale Verlage hielten  die Herstellung und Herausgabe des Titels für uninteressant.

Das Info-Blatt meiner Freikirche stellte eine werbende Anzeige der Homepage-Bezeichnung nicht ein.

Dankbar bin ich der Hochschulbibliothek der THS Friedensau, die das Risiko einging, dieses Buch ihren Studenten anzubieten.

 

    Meine Thesen:

  • Alles was mit Sexualität zu tun hat, ist (immer noch)mit einem Tabu behaftet. Ein Tabu schützt vor manchem, behindert aber in vielem!
  • Das Patriarchat - die Notordnung Gottes nach dem Sündenfall - wurde  durch die Sünde in seinem Sinn verfälscht.  Die Emanzipation der Frau richtet sich zwar gegen dieses verfälschtes Patriarchat, ist aber ebenfalls fehlgeleitet.
  • Sexualität ist ein genialer Gedanke Gottes. Sie ist nicht „unanständig“ - aber auch nicht banal.
  • Die Ehe ist die von Gott gewollte Beziehungsform zweier  Menschen. Wenn zwei heterosexuelle Menschen unterschiedlichen Geschlechts miteinander schlafen, ist das Ehe – oder Hurerei. Ehe lässt sich nicht testen.
  • Die Qualität der sexuellen Kontakte in einer Ehe ist ein Gradmesser der Beziehung.
  • Scheidung ist nicht in Gottes Sinn. Ehebruch erschöpft sich jedoch nicht in sexueller Untreue.
  • Selbstbefriedigung kann - aber muss nicht Sünde sein.
  • Sexualleben im Alter – für die einen Geschenk Gottes, für die andern Unlogik der Evolution.
  • Der Mensch ist in der Lage, seine Kinderzahl zu regulieren. Verhütung ist besser als Abtreibung.
  • Liebevolle sexuelle Aufklärung verhütet Schaden.
  • Es ist besser, Prostitution zu umgehen als mit ihr umzugehen.
  • Sexueller Gebrauch von Kindern und Genitalverstümmelung junger Mädchen ist eine Schande unserer Zeit.
  • Über Sexualität Behinderter denken Nichtbehinderte zu wenig  nach.
  • Scham ist Schutz. Scham kann Hindernis sein.
  • Homosexualität ist nicht angeboren sondern erworben.
  • HIV ist dem Aussatz des Mittelalters vergleichbar. Aber die Ursache der Lepra war unbekannt, die von HIV-Infektion ist bekannt.
  • Perversion = potenzierte Eigenliebe + maximale Demütigung des andern.
  • Singles haben´s schwerer als Verheiratete - aber nicht immer.
  • Wenn es in der Ewigkeit keine Sexualität gibt, so gibt es dort etwas  Besseres.
  • Sexualität  ist eine  Leihgabe Gottes, die (manchmal)  überfordert.
 
Sexualität: Leihgabe Gottes
wietri-at-gmx.de